Geschlossene Fonds

Geschlossene Fonds

Geschlossene Fonds Vergleich Bei geschlossenen Fonds investieren mehrere Anleger in ein größeres Projekt.
Sie stellen Eigenkapital zur Verfügung und werden Miteigentümer über die Beteiligung an einer Gesellschaft. Neben dem Eigenkapital ruht die Finanzierung des Projektes in der Regel auf einer zweiten Säule, dem Fremdkapital, das von einer Bank zur Verfügung gestellt wird.

Gesellschaftsanteile werden meist ab 5.000 EUR angeboten. Anders als bei den sogenannten offenen Fonds oder den Aktien- und Rentenfonds ist das zur Verfügung stehende Eigenkapital begrenzt.
Sind alle Anteile des geschlossenen Fonds verkauft, wird der Fonds geschlossen, somit ist der Investorenkreis damit begrenzt.

Beteiligungen an geschlossenen Fonds werden nicht an der Börse gehandelt.
In der Regel ist das Kapital mittel- bis langfristig gebunden. (siehe Anlagehorizont)
Deshalb eignet sich diese Anlageform nicht für Anleger, die kurzfristig auf ihr Geld angewiesen sind, oder an einen schnellen Wiederverkauf denken.

Es ist nicht möglich, einen Steuervorteil zu realisieren und sich kurzfristig wieder von dem Fondsinvestment zu trennen. Dies ist steuerschädlich und führt zu einer entsprechenden Nachversteuerung. Die Einkunftserzielungsabsicht ist Voraussetzung für das steuerliche Konzept.

Was Einsteiger über geschlossene Fonds wissen sollten

Anbieter von Beteiligungsmodellen locken mit Hochglanzprospekten und hohen Renditen. Längst nicht jeder Anleger kennt die Chancen und Risiken. Über Geschlossene Fonds können sich Anleger an Containerschiffen beteiligen Geschlossene Fonds sind unternehmerische Beteiligungen, mit vielen Chancen und ebenso vielen Risken. Die in Hochglanzprospekten versprochenen Renditen sind verführerisch. Deutsche Anleger investieren jährlich mehr als zehn Milliarden Euro in Beteiligungsmodelle. Aber längst nicht jede Prognoserechnung geht auf, weil Investoren Produkt und Anbieter nicht sorgfältig genug prüfen, aber auch, weil unerfahrene Einsteiger auf einen unseriösen Anbieter setzen. Auf dem Markt tummeln sich viele schwarze Schafe.

Daher ist eine sorgfältige Produktauswahl besonders wichtig!

In den 90er-Jahren investierten zahlreiche Anleger via Fonds in Immobilien in Ostdeutschland. Sie ließen sich dabei von Steuervorteilen locken, ließen aber die Rendite außer Acht. Ein Fehler, ein Großteil dieser reinen Steuersparmodelle ist in Schieflage geraten. Viele Anleger warten immer noch vergeblich auf die versprochenen Ausschüttungen.

Geht der Anleger jedoch sorgfältig bei der Auswahl vor, setzt auf seriöse Initiatoren und kennt das Produkt und seine Fallstricke, sind Beteiligungsmodelle eine interessante und oft lukrative Investmentalternative.

Anlagehorizont

Bei einer Beteiligung an einem geschlossenen Fonds ist das Kapital langfristig gebunden. Geschlossene Fonds sind somit nicht geeignet für Anleger, die während der Fondslaufzeit auf ihr Geld angewiesen sind.

Je nach Anlagehorizont empfiehlt man unterschiedliche Produktgruppen.

Kurzfristiger Anlagehorizont
(Anlagehorizont < 3 Jahre)

Zurzeit lohnen sich besonders Tagesgeld- und Termingeldkonten. Bei Tagesgeldkontenist das eigezahlte Geld jederzeit verfügbar und bei Termingeldkonten liegt die Laufzeit bei mindestens 30 Tagen. Die Laufzeit kann im Vorfeld fest terminiert oder "bis auf weiteres" vereinbart werden.

Mittelfristiger Anlagehorizont
(Anlagehorizont ca. 3-5 Jahre)

Wer Geld für ein neues Auto, neue Möbel oder eine Hausrenovierung zurücklegen oder ansparen möchte, sollte sich für eine Geldanlage in Investmentfonds oder profitable Geldanlagen mit kurzer Laufzeit entscheiden.

Langfristiger Anlagehorizont
(Anlagehorizont > 5 Jahre)

Ziel der langfristigen Geldanlage ist die Bildung von Rücklagen, z.B. für die Rente, für die Finanzierung von Immobilien oder die Berufsausbildung der Kinder. Immer beliebter wird die Anlage in geschlossene Fonds. Hierbei ist aber umfassende Information & Beratung durch Experten unerlässlich.

Welche Steuervorteile bringen geschlossene Fonds?

Bis Herbst 2005 konnten Anleger hohe Anfangsverluste der Beteiligungen steuerlich geltend machen und mit positiven Erträgen zum Beispiel aus Kapitalanlagen verrechnen. Dies hatte zur Folge, dass sich viele Fonds nur dank des Steuervorteils lohnten; auf die wirtschaftliche Seite achteten Anleger oft zu wenig. Nachdem das Steuerprivileg abgeschafft wurde, hat sich der Markt verändert. Nun müssen sich Fonds ausschließlich über ihren wirtschaftlichen Erfolg profilieren. Steuervorteile gibt es folglich nur noch für Schifffonds.

Aus steuerlichen Gründen können auch geschlossene Fonds im Ausland interessant sein. Ein gutes Beispiel ist Großbritannien. Hier ist zwar der Markt heißgelaufen und gute Immobilien sind teuer. Doch durch das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Großbritannien können deutsche Anleger Einkünfte bis 7.895,- Euro steuerfrei einnehmen. Damit sind Investments bis etwa 100 000 Euro steuerfrei, sofern der Anleger keine weiteren Einkünfte auf der Insel erzielt.

Vergleich deutscher und ausländischer Immobilienfonds
  Deutscher Immobilienfonds
Steuervorteile: Keine
Ausschüttung: Bis zu 5 oder 6 % pro Jahr
Zielgruppe: Kapitalanleger, die teilweise steuerfreie Erträge produzieren wollen. Die Risikobereitschaft sollte bei geschlossenen Fonds durchschnittlich bis hoch sein.

  Ausländischer Immobilienfonds
Steuervorteile: Im Ausland gelten für die Einkünfte höhere Freibeträge und niedrigere Eingangssteuersätze. Durch die Doppelbesteuerungsabkommen kann sich das für Anleger sehr positiv auswirken.
Ausschüttung: 6 bis 7% pro Jahr
Zielgruppe: Gutverdiener, die ihre Freibeträge im jeweiligen Land noch nicht ausgeschöpft haben.
Die Risikobereitschaft hängt vom jeweiligen Geschlossenen Fonds und Land ab, sollte aber aufgrund der oft anderen Rechts- und Steuersysteme höher sein.


Doch auch bei geschlossenen Fonds gibt es große Unterschiede, deshalb lohnt sich der Vergleich!





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