Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung

BerufsunfähigkeitsversicherungDamit Sie bei Berufsunfähigkeit keine finanziellen Einbußen erleiden müssen, füllt eine zusätzlich abgeschlossene Berufsunfähigkeitsversicherung die Versorgungslücke zwischen Lohn und Erwerbsminderungsrente. Der Monatsbeitrag hängt von vielen Faktoren ab. Neben der Höhe der Berufsunfähigkeitsrente spielt auch das Alter und der Gesundheitzustand des Versicherten eine große Rolle. Ab einer Berufsunfähigkeit von 50% kann der Versicherte je nach Tarif schon Leistungsansprüche erhalten.
Da jeder vierte Erwerbstätige durch Unfall oder Krankheit vor Erreichen der Altersrente statistisch erwerbs- oder berufsunfähig wird, besteht auch das Risiko, das auch Sie zwingen kann, Ihren Arbeitsplatz für immer zu verlieren. Durch eine Berufsunfähigkeit verlieren Sie aber Ihr wichtigstes finanzielles Standbein. Die Unterstützung, die Sie vom Staat erwarten können, ist viel zu gering, um Ihren bisherigen Lebensstandard zu halten. Und die Zahl der Betroffenen ist größer als Sie denken. Berufsunfähig wird jeden 3. Mann und jede 5. Frau. Viele Arbeitnehmer scheiden auf Grund von Unfällen oder Krankheiten vorzeitig aus dem Beruf aus, dabei sind in meisten Fällen Krankheiten die Ursache. Dabei gehören von den Betroffenen Frührentner zu 57% und sogar 66% der Frührentnerinnen zu denen unter 54 Jahre alt.

Ohne private Vorsorge durch die Berufsunfähikeitsversicherung folgt der soziale Abstieg




Berufsunfähigkeitsversicherung

Für jeden Menschen ist der Verlust der Arbeitskraft ist ein existenzielles Risiko. Wer nicht mehr arbeiten kann, der kann kein Geld mehr verdienen. Die Folge ist oft materielle und finanzielle Not. Der Staat hilft in diesem Ernstfall kaum, denn die gesetzliche Rentenversicherung zahlt ihre Minirente allen ab 1961 Geborenen nur noch bei Erwerbsunfähigkeit. Die Folge ist, das Sie als Betroffener nur dann Geld bekommen, wenn Sie so gut wie gar nicht mehr arbeiten können. Und wenn Sie noch keine fünf Jahre lang sozialversichert sind, gibt es überhaupt keine staatliche Rente. Vor dem finanziellen Kollaps bei Unfall oder Krankheit sollte sich also jeder eigen-verantwortlich schützen und dies mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung.
Doch welche Police ist die richtige? Was müssen Sie beim Vertragsabschluss beachten? Wie hoch soll im Ernstfall die Rente sein? Das Risiko, das man aus Gesundheitsgründen seine Arbeit nicht mehr ausüben kann, besteht in jedem Job. Besonders gefährdet ist allerdings, wer körperlich oder seelisch stark belastende Tätigkeiten ausübt. So ist das Risiko, als Maurer, Feuerwehrmann oder Krankenpfleger, aber auch als Lehrer, vorzeitig berufsunfähig zu werden, höher als für kaufmännische Angestellte, Verwaltungsbeamte, Ärzte oder Architekten.

Aber Achtung, Berufsunfähigkeit ist nicht gleich Erwerbsunfähigkeit. Das bedeutet, wer etwa wegen eines Bandscheibenschadens nicht mehr als Maurer tätig sein kann, ist oft durchaus noch in der Lage, als Verkäufer im Baufachhandel zu arbeiten. Doch mit zunehmendem Alter wird es nach einem gesundheitsbedingten Zwangsausstieg aus dem alten Beruf immer schwerer, sich auf die Anforderungen einer neuen Tätigkeit einzustellen.  Hinzu kommt, das man in Zeiten von Jugendkult und Massenarbeitslosigkeit als älterer Mensch fast keine angemessene Arbeit mehr findet.
Doch wie hoch sollten eine solche Versicherung abgeschlossen werden? Im Vorfeld können Sie sich bei Ihrem Rentenversicherungsträger zunächst über die Höhe der gesetzlichen Rente informieren, die ihnen zusteht, wenn Sie heute erwerbsunfähig werden. Dazu rechnen Sie alle sonstigen festen Einkünfte etwa aus Mieteinnahmen oder Kapitalerträgen. Wenn Sie die Summe Ihrer Erträge vom gegenwärtigen Nettoeinkommen abziehen, ergibt sich die Versorgungslücke, die Sie durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung unbedingt schließen müssen.

Nicht vergessen dürfen Sie außerdem die Zeit danach, also den Beginn der eigentlichen Rente. Die Berufsunfähigkeitsrente deckt nur den Zeitraum ab, in dem man normalerweise erwerbstätig ist. Allerdings sollte man auch im Fall vorzeitiger Berufsunfähigkeit für die private Altersvorsorge etwas zurücklegen können. Vereinbaren Sie die Zahlung der Berufsunfähigsrente am besten bis zum Eintritt in die reguläre Rente mit 65.

Um das Inflationsrisiko abzudecken, bieten viele Versicherer außerdem eine dynamische Berufsunfähigkeitsversicherung an. Im Versicherungsfall steigt die Rente dann Jahr für Jahr. Und für Selbstständige ist die private Absicherung doppelt wichtig, weil sie in der Regel nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Sie bekommen dann im Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsfall überhaupt keine staatlichen Leistungen. Sorgen Sie für den Fall der Fälle vor und sichern Sie sich Ihren Lebensstandard und finanzielle Sicherheit ab.
Denken Sie immer daran das es jeden treffen kann und jederzeit Gefahren lauern. Schon für wenig Geld erhalten Sie wirklichen einen ausreichenden Schutz im Falle einer Berufsunfähigkeit.





Alternativen zur BU

In bestimmten Fällen ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung nicht sinnvoll oder aufgrund von Vorerkrankungen nicht immer uneingeschränkt möglich.

Die folgenden Absicherungen sind als Alternativen oder Ergänzung zu einer Berufunfähigkeitsversicherung zu sehen:

  • Schwere-Krankheiten-Versicherung (Dread-Disease)
  • Grundfähigkeitsversicherung
  • Erwerbsunfähigkeitsversicherung
  • Unfallversicherung

Keine Gewähr für Richtigkeit





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